2.6.2015
Trotz der vielen Wandermögichkeiten um unseren Nachtplatz herum am Monte Buciero, lassen wir diese aus, um noch einen letzten Strandbesuch zu tätigen, auf dem wir auch eine völlig neue „Strandsportart“ kennenlernen – Strandgolfen scheint wohl im Kommen zu sein oder wir wurden Zeugen eines sehr extravaganten Golfers.
Aufgrund der Wettervorhersage, kommen wir zum Schluss, heute nach Bilbao zu fahren. Dort angekommen, schlagen wir uns ersteinmal durchs innerstädtische Verkehrswirrwarr, immer nach einer geeigneten Parkmöglichkeit Ausschau haltend. Diese wir finden wir schlussendlich mit viel Glück nahe des Stadions am Rio de Bilbao. Beflügelt von unserem Parkplatzglück schweben wir auch so gleich in die Innenstadt , wo wir im Park Doña Casilda de Iturrizar kurz rasten, um das städtische Wifi zu nutzen. Nach dessen Nutzung schlauer, schlendern wir ans nahegelegene überaus berühmte Guggenheim Museum, von dem aus wir den Fußweg am Flussufer entlang in die Altstadt antreten. Die in rot weiß geschmückte Altstadt bietet uns zahlreiche Gassen zur Auswahl, von denen wir doch einige durchqueren. Danach nehmen wir uns die „Neustadt“ mit ihren etlichen Einkaufsalleen vor. Hier finden wir auch einen der in Spanien sehr raren Bioläden vor, wo wir uns erstmal mit Seitan und Co eindecken. Es ist auch Bilbao, wo wir erstmals in Kontakt mit der baskischen Sprache kommen, da hier alle Schilder doppelt beschriftet sind. Die Sprache für uns kaum lesbar, geschweige denn aussprechbar, ist die einzige europäische Sprache, die mit keiner bekannten Sprache verwandt ist.
Die Nacht wollen wir jedoch nicht in Bilbao verbringen und wir fahren ins nördlich gelegene Umland, wo wir nach einigem Suchen an einem kleinen Strandparkplatz von Sopela fündig werden.